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Gesetzliche Rente steigtAller Voraussicht nach wird die gesetzliche Rente ab Juli 2012 um 2,3% (West) bzw. 3,2% (Ost) steigen, gleichzeitig sinken die Beiträge zur Rentenversicherung. Begründet werden diese Schritte mit der guten Konjunktur 2011.Die angekündigten Rentensteigerungen bieten einen kleinen Ausgleich für die Nullrunden und geringfügigen Erhöhungen der letzten Jahre. Die gesetzliche Rente stieg zwischen 2000 und 2010 durchschnittlich um 0,9% (West) bzw. 1,1% (Ost) pro Jahr, die jährliche Inflationsrate betrug im selben Zeitraum durchschnittlich 2%. Die HPK erhöht 2012 die Renten in der größten Bestandsgruppe um 1,75% bzw. 2%. Zusammen mit dem bereits eingerechneten Garantiezins von 2,25% bzw. 2% ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 4%. Im Zeitraum vom 01.07.2003 bis 01.07.2011 ist eine Pensionskassenrente um 10,45% gestiegen, eine gesetzliche Rente im selben Zeitraum lediglich um 5,15%. (Stand 02.02.2011) Wirtschaftsweisen fordern Rente mit 69In ihrem aktuellen Gutachten empfehlen die fünf Wirtschaftsweisen, dass die Deutschen in Zukunft erst mit 69 Jahren in Rente gehen. Auf einem anderen Weg seien die Sozialsysteme sonst nicht mehr zu finanzieren. Gründe dafür liegen in der längeren Lebensdauer der Deutschen und dem fehlenden Nachwuchs.Die Weisen mahnen außerdem, dass es unvermeidbar ist, an der Rente mit 67 im Jahr 2029 festzuhalten. Andernfalls steigen die Staatsschulden zu stark an. Um die Sicherungssysteme auch in Zukunft finanzieren zu können, müsse die zu erwartende Entwicklung der Lebenserwartung beachtet werden. Unter Berücksichtigung aktueller Zahlen bedeutet das einen Anstieg des Renteneintrittalters auf 68 Jahre im Jahr 2045 bzw. auf 69 Jahre im Jahr 2060. Das betrifft Arbeitnehmer, die nach 1977 geboren sind. Ausnahmen für besonders anstrengende körperliche Berufe soll es aber auch in Zukunft geben. Die Bezugsdauer der gesetzlichen Rente liegt in Deutschland derzeit bei durchschnittlich 18,2 Jahren, 1960 waren es nur knapp zehn. Gewerkschaften und Sozialverbände haben die Empfehlung der Weisen stark kritisiert. Die Pensionskasse gibt ihren Mitgliedern weiterhin die Möglichkeit, bereits mit 60 Jahren in den Vorruhestand zu gehen. (Stand 25.05.2011) Gesetzliche Rente nimmt um 1% zuTrotz ursprünglich erwarteter Nullrunde wird die gesetzliche Rente zum 1. Juli 2011 um etwa 1% erhöht. Grund dafür ist die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Da die Rentenentwicklung in Deutschland an die Löhne gekoppelt ist, hätte sie eigentlich um rund 2,8% steigen müssen – das ist der Bundesdurchschnitt der Lohnsteigerungen im vergangenen Jahr. In den letzten Jahren sorgte jedoch die Rentengarantie dafür, dass es trotz sinkender Löhne keine Kürzungen der gesetzlichen Rente gab. Diese unterlassenen Kürzungen müssen nun ausgeglichen werden. Die Folge: Die Rentenerhöhung wird jedes Jahr halbiert, bis die unterbliebenen Kürzungen abgetragen worden sind. Zudem wirken die demographische Entwicklung und steigende Ausgaben für private Altersvorsorge auf die Rentenformel. Sie verringern die Anpassung zusätzlich. Das Rentenniveaus wird demnach auch in den nächsten Jahren deutlich geringer steigen als die Löhne.Die Pensionskasse hat ihre Renten in den vergangenen Jahren stets deutlich stärker erhöht als die gesetzliche Rentenversicherung. In den laufenden Renten ist bereits ein Zins von 2,0 bzw. 2,75% einkalkuliert. Gemeinsam mit der Erhöhung von 2,0 bzw. 1,25% zum 1. Januar 2011 ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 4%. Im Zeitraum von 2003 bis 2010 ist eine Pensionskassenrente um 9,1% gestiegen, eine gesetzliche Rente im selben Zeitraum lediglich um 4,1%. (22.03.2011) Höhere Krankenversicherungsbeiträge ab 2011Ab dem 1. Januar 2011 steigen die Beitragssätze der Pensionskassenrentner zur gesetzlichen Krankenversicherung von bisher 14,9% auf 15,5%. Die Beiträge für die gesetzliche Pflegeversicherung der Rentner bleiben mit 1,95% bzw. 2,2% für Kinderlose unverändert.(Stand 13.12.2010) Jahresbericht der BaFinIm November hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den zweiten Teil ihres Jahresberichts 2009 veröffentlicht. Dieser enthält aktuelle Zahlen zu den Verwaltungskosten.Demnach beträgt der Verwaltungskostensatz der Lebensversicherer im Durchschnitt 12%, der Satz der Pensionskassen liegt bei lediglich 4,8%. Die HPK bleibt mit 1,2% weit darunter. Noch deutlicher wird die Effizienz der HPK im Vergleich der Stückkosten. Pensionskassen gaben 2009 im Durchschnitt 44,70 Euro je Anwärter für die Verwaltung aus. Bei der HPK sind es nur 4,14 Euro. Sie bleibt damit die günstigste Firmenpensionskasse in Deutschland. Den ersten Teil ihres Jahresberichts hat die BaFin bereits im Sommer herausgegeben. Die darin veröffentlichten Zahlen erlauben einen Vergleich bei der Verzinsung. Bei den Bewertungsreserven haben sich die Lebensversicherer leicht erholt. Die saldierten stillen Reserven erreichen ein Niveau von 3,6%. Trotz Erholung liegt der Durchschnitt der Lebensversicherer damit weiterhin unterhalb der Reservenquote der HPK mit aktuell 6%. Laut BaFin hat sich bei den Lebensversicherern die durchschnittliche Nettoverzinsung der Kapitalanlagen 2009 wieder stabilisiert. Sie liegt nach vorläufigen Angaben bei 4,2% gegenüber 3,4% im Vorjahr. Die Verzinsung bei der HPK liegt mit 4,3% noch immer höher. Saldierte stille Reserven und Nettoverzinsung ergeben zusammen die Ertragskraft. Hier liegt die HPK mit 10,3% deutlich vor den Lebensversicherern mit durchschnittlich 7,8%. (12.07.2010 / aktualisiert am 03.12.2010) Stabiles Jahr 2009Die Hamburger Pensionskasse von 1905 hat sich auch 2009 erfolgreich behauptet und eine gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte Nettoverzinsung erzielt. Auch die stillen Reserven wurden weiter verstärkt. Nettoverzinsung und stille Reserven ergeben zusammen die Ertragskraft. Diese zeigt die finanzielle Stärke der Pensionskasse. Sie ist von 8,9% auf 10,1% gestiegen. Die vorsichtige Kapitalanlage und das konsequente Risikomanagement haben sich erneut bewährt.Die Verwaltungskosten sind bei 1,2% der eingenommenen Beiträge geblieben. Mit diesem besonders niedrigen Niveau wird sich die Pensionskasse die Kostenführerschaft erhalten und aller Wahrscheinlichkeit nach die mit weitem Abstand günstigste Pensionskasse in Deutschland bleiben. Die Stückkosten je Vorsorgekonto sind auf 4,26 Euro gesunken. (22.02.2010 / aktualisiert am12.04.2010) Steuerabzug mit der Rentenzahlung?Ein Vorstoß der FDP sorgt gegenwärtig für Aufregung. Sie hat vorgeschlagen, beim Steuerabzug auf Renten zukünftig wie heute schon bei den Löhnen zu verfahren. Wie der Arbeitgeber bei Gehaltszahlungen soll der Versorgungsträger bei Rentenzahlungen die fälligen Steuern von vornherein einbehalten und direkt an das Finanzamt abführen.Der Vorstoß ist weit von einer Verabschiedung und praktischen Umsetzung entfernt. Viele rechtliche und noch mehr praktische Frage sind vorher zu klären. Bis diese Fragen gelöst sind, wird es noch lange dauern, wenn es überhaupt dazu kommt. Die gesetzliche Rentenversicherung hat dem Vorschlag bereits widersprochen. Vor diesem Hintergrund können Sie sich beruhigt zurücklehnen. Wenigstens mittelfristig wird es bei der bestehenden Regelung bleiben. Für Rentenzahlungen, für die Sie eine Lohnsteuerkarte eingereicht haben, gilt schon heute der Direktabzug. Leistungen der Pensionskasse geben Sie in Ihrer Steuererklärung an. Einzelpersonen mit einer Rente von bis zu 16.800 Euro im Jahr und Verheiratete mit bis zu 33.600 Euro sind auf Grund der hohen Freibeträge i.d.R. nicht steuerpflichtig. (06.11.2009) RentenbesteuerungDie großen Tageszeitungen verängstigen zur Zeit Rentner mit Berichten über anstehende Kontrollen bei der Versteuerung von Renten. Ab Oktober erhalten die Finanzämter Rentenbezugsmitteilungen. Anschließend kontrollieren sie, ob die Rentner die seit 2005 bestehende Pflicht zur Abgabe einer Steuererklärung erfüllt haben.Wir haben die wichtigsten in den Medien erörterten Fragen zur Rentenbesteuerung für Sie zusammengefasst. Nähere Informationen finden Sie auch in der Rubrik „Steuern“. (Stand September 2009) KrankenversicherungAb 01.07.2009 beträgt der Beitrag für die gesetzliche Krankenversicherung einheitlich 14,9%. (Stand 01.07.2009) |
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